Nebel, Sonne und Covid19 Tag #4

Montag, 30. November 2020

Nur noch heute können wir in der herrlichen Landschaft des Oberengadins unterwegs sein. Für den letzten Tag haben wir uns eine ganz einfache Route ausgewählt. Wir werden von Punt Muragle nach Beverin wandern. Nach einem reichlichen Frühstück machen wir eine Kaffeepause auf dem bereits in der Sonne liegenden Balkon. Wir fahren mit dem Bus vom Schulhausplatz nach Punt Muragle. Eine kurze Strecke geht es dem Fluss Flaz entlang. Bei der Einmündung in den Inn folgen wir dem Oberengadiner Fluss am linken Ufer. Bald passieren wir den Flugplatz Samaden. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir das Ostende von Bever. Von hier bringt uns der Bus nach St. Moritz zurück.

Nebel, Sonne und Covid19 Tag #3

Sonntag, 29. Dezember 2020

Heute ist der erste richtige Wandertag. Der See vor uns liegt bereits in der Morgensonne. Nach dem Frühstück ist es auf dem Balkon bereits so warm, dass wir draussen einen Kaffee drinken können. Das Zimmer verfügt über eine Nespresso-Kaffeemaschine. Bald machen wir uns auf den Weg. Zuerst geht es ein Stück durch das Dorf hinunter. Nach dem Nobel-Hotel PALACE führt eine Rolltreppe in drei Etappen hinunter zum See. Hier nehmen wir den gleichen Weg wie am Samstag. Bei der Abzweigung zum Stazersee folgen wir dem Strässchen am Hotel MEIEREI vorbei und erreichen nach kurzer Zeit den Lej da Staz. Und was sehen wir. Familien mit ihren Kindern tummeln sich auf dem zugefrorenen See. Die Sonne scheint bereits auf die westliche Seite des Sees.

Wir wandern entlang des Lej da Staz und wählen die Richtung nach Celerina. Der Weg ist mit wenig Schnee bedeckt und zeitweise gefroren. Etwas Vorsicht ist angebracht. Bald erreichen wir das Tal des Inn, passieren die Kirche San Gian und schauen eine zeitlang den Langläufern zu, die auf einer Kunstschnee-Loipe ihr erstes Schneetraining absolvieren.

Im Dorf nehmen wir den Bus, der uns in einer knappen halben Stunde ins Hotel zurückbringt.

Nebel, Sonne und Covid19, Tag #2

Samstag, 28. November 2020

Kurz nach neun Uhr fahren wir mit dem Auto los. Wir wählen die Route über das Zürcher Oberland. Dank wenig Verkehr sind wir bald an der Sonne. Am Julierpass herrscht wenig Verkehr und nach knapp drei Stunden treffen wir in St. Moritz ein.

Kunstbau am Julierpass

Nach einem kleinen Mittagessen und dem Zimmerbezug machen wir uns auf den Weg zu einem Spaziergang beim St. Moritzersee.

St. Moritzersee

Nebel, Sonne und Covid19, Tag #1

Freitag, 27. November 2020

Eigentlich hat dieder Beitrag mit Covi19 nichts zu tun oder fast nichts. Wir sind immer noch gesund. Bei diesem Nebel hier im Unterland fällt einem bald die Decke auf den Kopf. Wir möchten ein paar Tage an die Sonne bis die nächsten Termine rufen.

Das Engadin lockt uns. Die Bergbahnen fahren zwar zum Teil nicht. Hauptsache ist die Sonne. Wir buchen kurzentschlossen im Hotel Schweizerhof im Zentrum von St. Moritz vom Samstag bis und mit Dienstag.

Wandern

Flaach – Ellikon am Rhein – Flaach

Bei schönstem Wetter wandern wir entlang dem Rhein, durch die Thurauen bis nach Ellikon am Rhein. In Ellikon kehren wir im Restaurant Schiff ein. Wir bestellen Zanderknusperli mit Pommes Frites. Nach einer ausgiebigen Mittagspause geht es mit der Fähre über den Rhein ans deuteche Ufer. Von hier wandern wir dem rechten Rheinufer entlang bis nach Rüdlingen. Entlang des Rheines gibt es ein Stück weit zwei Möglichkeiten: Entweder den normalen Wanderweg oder für die erste Hälfte den Weg auf dem Rhein. Zu diesem Weg verpassen wir den Einstieg; so nehmen wir den Wanderweg. Der Rheinweg ist der schönere. Zwischen Rüdlingen und Flaach überqueren wir auf der Strassenbrücke den Rhein und sind in einer Viertelstunde am Ausgangsort der Wanderung.

Alpstein

Ob Blick vom Hohen Kasten auf den Sämtisersee, Sicht auf den Seealpsee, Äbischer, die Kreuzberge oder der Säntis. Sie alle wurden in den letzten Jahren zu einem fotografischen Hotspot.