KROATIEN 26. Mai bis 2. Juli 2018

Die Karte zeigt unsere Unterkunftsorte.

Zagreb

27. – 31. Mai

Nun sind die ersten Tage in Kroatien vorbei. Unser erstes Ziel war die kroatische Hauptstadt Zagreb. Mitten in der Stadt am Rande der Fussgängerzone hatten wir unsere Unterkunft. Von hier aus konnten wir bequem und zu Fuss die Altstadt erkunden. An Zwei Tagen unternehmen wir ausgedehnte Ausflüge mit dem Auto in die nähere Umgebung. Die Route 9 führt in das Zumberak Gebirge nördlich der Autobahn Zagreb – Karlovac. Dieses Gebirge ist eine idyllische, bäuerliche Region mit steilen Hügeln, einsamen Höfen , Weinbergen und Wäldern. Nicht so sehr einzelne Sehenswürdikeiten, sondern die landschaftliche Schönheit machen diese Tour auf Nebenstrassen interessant.

Plitwitzer Seen (National Park)

31. Mai – 4. Juni

Zadar

4. – 8. Juni

Dienstag, 5. Juni

Besuch der Kornati Islands. Wir starten um acht Uhr mit dem Motorboot PLAVA LAGUNA zu einem 10-stündigen Ausflug zum Kornati National Park. Am Ziel kann man in der glasklaren Bucht baden. Das Wetter ist nicht so schön. Wir entschliessen uns für eine kleine Wanderung. Etwas erhöht können wir einen fantastischen Ausblick geniessen. Später fahren wir zurück Richtung Zadar. Beim Haus unseres Captains wird uns ein währschaftes Mittagessen seviert. Fisch und/oder grilliertes Rindfleisch, Wein à Discretion und Fruchtdessert. Abends um sechs Uhr sind wir wieder zurück.

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Kornati Nationalpark

Sibenik 8. – 12. Juni

Krka Nationalpark

Montag, den 11. Juni, Insel Murter

Split 12. – 16. Juni

Am Dienstag verlassen wir Sibenik in Richtung Split. Wir fahren die ganze Strecke auf der Küstenstrasse. Um die Mittagszeit erreichen wir Trogir. Wir besichtigen die Inselstadt und verpflegen uns in einem netten Restaurant.

Blick auf Trogir

Zwischen drei und vier Uhr sind wir bei unserer neuen Unterkunft. Die Umgebung ist etwas düster, aber die Wohnung ist einfach super. Viel Platz, gute Ausstattung und der Bus hält vor der Tür. Im Touristenoffice klären wir noch einige Dinge für die kommenden Tage ab.

Mittwoch, 13. Juni

Den ersten Tag widmen wir der Stadt Split: Diokletianpalast, Altstadt, Ausflug buchen für Donnerstag, kleine Wanderung auf den splitter Hausberg, den Marjan. Die Temperatur steigt wie gestern ueber 30 Grad an. Und Touristen, ganze Schiffsladungen werden durch den Palast geschleust.

Split

Aussicht vom Marjan

Donnerstag, 14. Juni

5 Island Tour mit einem kleinen Motorboot, neun Touristen und zwei Bootsführern. Wir starten um 8 Uhr im Hafen von Split und fahren folgende Inseln an: Blue und Green Cave, Stiniva Bay, Budikovac Beach (Baden), Palzimana und Hvar. In Havar sind die Schönen und Reichen: Bill Gates, die Söhne von Diana u.v.m.

Green Cave und Hvar

Freitag, 15. Juni

Ausflug in die Cetinaschlucht und Rückfahrt nach Split auf der Küstenstrasse.

Cetinaschlucht/Küste

Samstag, 16. Juni

Wir setzen mit der Fähre von Split auf die Insel Brac hinüber. Wir erkunden am Nachmittag in Srkip das Heimatmuseum, besuchen den Ferienort Milna. In diesem kleinen Hafenstädtchen soll am Abend die grosse Invasion stattfinden. eine Armada von Schiffen, Yachten aller Kategorien wird anlanden und die Crews werden das Städtchen stürmen. Die erste Nacht auf dieser schönen Insel verbringen wir in Supetar.

Sonntag, 17. Juni

Es wird wieder ziemlich warm werden. Wir entschliessen uns für eine Fahrt auf den höchsten Punkt der Insel, den 780 m hohen Vidova Cora. Von hier haben wir eine tolle Sicht auf den Badeort Bol mit seinem berühmten Strand ‚Goldenes Horn‘. Die Nacht auf Montag verbringen wir im Hotel BOL.

Badestrand GOLDENES HORN

Montag, 18. Juni

Um 11 bringt uns die Fähre von Sumartin zurück aufs Festland nach Makarska. Für die nächsten zwei Nächte sind wir in einem Apartement eingemietet. Wie immer ein freundlicher Empfang durch die Gastgeberin. Nach einem kurzen Runfgang im Städtchen und einem einfachen Mittagessen machen wir eine grössere Pause in unserer Wohnung und erstellen die Detailplanung für die restlichen Tage (zwei Wochen) in Kroatien.

Makarska, Landestracht, Kirche von Selca auf Brac

Makarska Mittagspause, Kirchplatz und Biokovsko Gebirge

Dienstag, 19. Juni

Wir fahren mit dem Auto in den Biokovo Naturpark. Der höchste Punkt ist die Kapelle Jure auf 1762 Meter ü. Meer. in unserem Plyglott – Reiseführer steht dazu: Vom Eingangstor des Parks schlängelt sich die Piste die Hänge hinauf.. Nach einer Serie atemberaubender Kehren verdienen die Nerven eine Pause. Für uns ist Kaffeepause und wärmere Kleider anziehen. Auf dem Gipfel ist es nur noch 13° warm (kalt). Zwei Stunden später am Strand 30°.

Mehr über den Biokovopark auf WIKIPEDIA: Biokovo

Ein Selfi, wie man sieht/Blick senkrecht hinunter auf Makarska

Mittwoch, 20. Juni

Zwischen neun und zehn Uhr verlassen wir Makarska auf der Küstenstrasse Richtung Ploče. Dieser Abschnitt nennt sich die Riviera von Makarska. Zwischen der Küstenstrasse und dem Meer liegen weit unten die Dörfer. Schon bald erreichen wir Ploče am Fluss Nevreta. Der Fluss kommt von Bosnien und fliesst bei der Hafenstadt Ploče in das adriatische Meer. Entlang dem linken Flussufer gelangen wir zur Grenzstadt Metkovič. Hier fällen wir einen kurzen Entscheid: Wir suchen in der Nähe von Ploče ein Zimmer auf booking.com. Wir haben Glück. Schönes Zimmer, Gartenanlage mit Bäumen und Swimmingpool. Wir kaufen in einem nahen Konzum (kroatisch mit z) noch ein und machen uns am Pool einen gemütlichen Nachmittag. Das Nachtessen kochen wir uns selbst.

Donnerstag, 21. Juni

Um 10.30 Uhr bringt uns die Fähre von Ploče nach Trpjani. Wir durchqueren die Halbinsel Pelješac und nehmen in Orebič die Fähre nach Korčula. Hier finden wir eine schöne Unterkunft einige Kilometer ausserhalb der Stadt, mitten im Grünen. Am Abend kehren wir ins Städtchen zurück. Die Temperatur ist jetzt angenehm. Die Kirche und das Geburtshaus von Marco Polo sind die ersten Stationen.

Freitag, 22. Juni 2018

Erkundung der Insel Korčula. Die Landschaft ist geprägt durch Wald, Buschwald und Landwirtschaft. Dazwischen eingebettet die Ortschaften. Der höchste Punkt liegt 500 Meter über Meer. Wir besuchen die Hafenstadt Vela Luka. Im Reiseführer steht, dass diese Stadt ein Besuch wert ist. Uns dünkt es aber eher etwas stier. Auf dem Rückweg machen wir Halt am Strand von Pupnaska Luka. Wäre sehr schön zum Baden, aber ein Gewitter bringt das Wasser von oben und das für längere Zeit. So fahren wir zurück in unsere Wohnung. Am Abend fahren wir in die Stadt. Wir wollen noch einen Bummel machen. Regen macht uns einen Strich durch die Rechnung. Wir suchen im Restaurant Pensatore Unterschlupf. Und es wird ein unterhaltsamer Abend: In einem kleinen Raum mit vier Zweiertischen sind schliesslich ein Paar aus Frankreich, zwei Paare aus England und ein Paar aus der Schweiz zusammen. Mit den Engländern führen wir interessannte Gespräche über Ferien in unseren Heimatländern.

Korčula

Samstag, 23. Juni

Wir verlassen die Wohnung frühzeitig um die 10-Uhr-Fähre zu erreichen. Wir sind früh und es reicht sogar für die Fähre eine Stunde früher. So sind wir bereits viertel nach Neun in Orebič. Wir besuchen das ehemalige Franziskanerkloster hoch über Orebič. Wir werden mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Auch in Prapratno sind wir so zeitig, dass wir die Fähre um ein Uhr nehmen können. Das ist perfekt. In der Unterkunft in Ploče auf Mljet ist nicht alles in Ordnung. Wir müssen etwas Dampf aufsetzen.

Später holen wir im Büro des Nationalparks die nötigen Auskünfte, um die nächsten beiden Tage planen zu können.

Sonntag, 24. Juni

Wir nehmen den Shuttle beim Parkeingang bis zum Grossen See. Der See ist eigentlich die See. Aber in sehr frühen Zeiten glaubten die damaligen Entdecker des Sees, es sei tatsächlich ein See. In Wirklichkeit ist es aber das Meer. Ein Boot bringt uns auf die Klosterinsel. Dieses Kloster hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Bis 1961 war es ein Hotel. Der Hotelbetrieb wurde aufgegeben und die Diözese Dubrovnik kaufte das Kloster und nun wird es aufwendig saniert und restauriert. Wir treffen auf eine Gruppe aus der Schweiz, die an einer Führung auf der kleinen Insel teilnimmt. Die Angestellte des Nationalparks spricht fliessend Züridütsch. 12.45 Uhr nehmen wir das Boot zum kleinen See. Von hier starten wir zur Ufer-Wanderung um den grossen See. Hohe Nadelbäume, zum Teil Pinien, spenden genügend Schatten. Unterwegs treffen wir ein Pärchen aus Genf, sie Romand, er Ire. Da die Genferin kein Frühdeutsch hatte in der Schule, sprechen wir Englisch miteinander. Überall baden die Leute im See. Kurz vor Ende unserer Wanderung baden wir auch. Tatsächlich: es ist das Meer.

Mljet Nationalpark, Veliko Jezero, Crkva Sv. Marije

Montag, 25. Juni

Der Nationalparkshuttle bringt uns am Morgen wieder zum Grossen See. Das heutige Wanderziel ist der 256 Meter hohe Montekuc. Nach eineinhalb Stunden kommen wir oben an. Und wer ist auch hier: Eine Gruppe Männer aus der Schweiz, welche ihre Yacht im Hafen von Polace vor Anker haben. Wir steigen nach Soline hinunter an den ¨See¨ und kehren in einem Strandbeizli ein. In der gleichen Bucht wie gestern kühlen wir uns ab und kehren nach Polace zurück. Wir buchen für den Aufenthalt in Dubrovnik ein Hotel für drei Nächte.

Zum Nachtessen fahren wir ins nächste Hafenstädtchen Pomena. Hier sind sechs kleine Küstenkreuzfahrtschiffe im Hafen. Entsprechend viele Leute sind im Dorf.

Montokuc (nicht Mount Cook)

Dienstag, 26. Juni

Wir verlassen Polace früh am Morgen, fahren mit der Fähre zurück und besuchen kurz die Stadt Ston, besteigen die Stadtmauer und lassen uns über die örtliche Meersalz-Gewinnung orientieren.

Bereits um halb Zwei können wir im Hotel VIS in Dubrovnik einchecken.

Gegen Abend fahren mit dem Bus in die Altstadt und machen unsere ersten Erkundungen. Touristen zirkulieren im Eingangsbereich im Einbahnverkehr. Drehkreuze hat es noch keine.

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STON, Stadtmauer und Meersalzgewinnung

Mittwoch, 27. Juni

Bedeckt, etwas Regen. Ausgerüstet mit Schirm und Regenjacke machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Es hat deutlich weniger Leute. Wetterbedingt besuchen wir zuerst die Paläste und Museen. Alles ist in sehr gutem Zustand und die Ausstellungen sind gut und interessant gestaltet. Als Mittagsverpflegung gibt es Kaffee und Kuchen im berühmten Gradskavana.

Am späteren Nachmittag entscheiden wir uns für Gang auf der Stadtmauer und schliessen den 2-stündigen Marsch mit dem Apero ab. Nun haben wir das Nachtessen verdient.

Donnerstag, 28, Juni

Das Wetter ist gut. Unser Programm passt. Wir wollen mit der Bahn auf den dubrovniker Hausberg, den Srd. Beim lösen der Tickets wird uns eine Wartezeit von mindestens 30 Minuten angesagt. Da kommt ein Taxichauffeur mit einem Deal: Er fährt uns auf den Berg und nimmt dafür das Ticket. Es wird dabei noch etwas kompliziert. Schliesslich klappt alles. Nach zwei Stunden holt er uns pünktlich und nach unseren Wünschen wieder ab. Die Talfahrt ist dann etwas halsbrecherisch. Den späteren Nachmittag geniessen wir am Hotelstrand.

Damit sind wir mit unseren Kroatienferien am Ende angelangt. Wir fahren am Freitag nach Hause. Wir werden uns Zeit lassen.

Freitag, 29.Juni

Bis Zagreb verläuft die Fahrt ereignislos. Ab Ploce fahren wir auf der Autobahn bis Velden am Wörthersee (Kärnten). Die Autobahn ist sehr gut in die Landschaft gebettet. Ab Zadar setzt heftiger Regen ein, die Zahlstelle an der Umfahrung Zagreb ist verstopft. Sonst läuft es gut. In Velden beziehen wir eine Frühstückspension.

Samstag, 30. Juni

Für die letzten Etappen wählen wir die Route durch den Felbertauerntunnel und fahren bis Scheffau am Wilden Kaiser, wo wir bis am Montag bleiben.

Sonntag, 1. Juli

Wanderung am Hintersteiner See rund um den Achleitner Kogel.

Montag, 2. Juli

Direkte Rückfahrt nach Hause.

6 Gedanken zu „KROATIEN 26. Mai bis 2. Juli 2018

  1. Liebe Freunde,
    Wenn Eure Reise auch so gut klappt wie die Vorbereitungen, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen! Ihr macht das super gut! Wir freuen uns auf Eure Berichte und Eindrücke !
    Hebed Eu Sorg und chömed Gsund wider Hei ;o)
    Marianne & Pierre-Alain

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  2. Hallo ihr Weltenbummler ! Ganz interessant eure Reise und super Bilder. Es macht Spass euch zu verfolgen ;o)
    Es scheint euch prächtig zu gehen, das freut uns ! Hier ist auch alles i.O., wir geniessen unseren nun schön blühenden Garten. Wir warten auf Wanderwetter, es hat noch eine Unmenge Schnee auf den Bergen!!!
    Mached guet wiiter ;o) Ganz liebi Grüess. PierreAlain & Marianne

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  3. Hallo Vreni und Marco,
    wie immer schöne Fotos (was anderes haben wir auch nicht erwartet:-) ). Schön wäre auch mal ein Selfie.
    Weiterhin schöne Reise.
    Lieben Gruß
    RiWi

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