Dienstag, 4. September 2018

Wir entschliessen uns kurzfristig zu einer Wanderung im Gemeindegebiet von Winterthur. Wir starten bei der Busendstation in Oberwinterthur kurz nach elf Uhr. Als erstes durchqueren wir das Schörenwäldchen und kreuzen in einer Unterführung die Autobahn A1. Von Weitem grüsst aus nördlicher Richtung die Mösburg herüber. Obschon in den letzten Tagen die Temperatur stark gesunken ist, wärmt die Sonne wieder angenehm. Wir wenden uns ostwärts, passieren die Wiesendangerstrasse und beginnen mit der Umgehung des Waldes Schöbel. An den Apfelbäumen hängt viel Obst.

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Alter Apfelbaum. Trägt aber immer noch Früchte

Bald erreicjen wir den Weiler Grundhof. Hier beginnt der kurze Anstieg zur Mösburg und zum Restaurant Schlosshalde.

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Mörsburg
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Ruhende Dame

Die Schlosshalde hat Montag und Dienstag geschlossen. Also keine Einkehr. Etwa 500 Metet nach der Mösburg führt der Weg am Waldrand entlang in westlicher Richtung nach Seuzach.

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Reif für die Ernte (Wümmet)

Auf diesem Teilstück des Wanderwegs finden wir eine Sitzbank, wo wir picknicken. Nach einer halben Stunde ziehen wir weiter nach Reutlingen und Zinzikon. 20 Minuten vor zwei sind wir wieder bei der Busstation Oberwinterthur.

Sittertobel am 10. Juli

Es ist Montagabend. Für Dienstag ist passables Wetter angesagt. Eigentlich gut für eine Wanderung. Schliesslich stossen wir beim Studium verschiedener Unterlagen im COOP-Wanderbuch auf folgende Wanderung: Entlang der Sitter von St. Josefen nach Bernhardszell. Die Wanderung wird als leicht bezeichnet und soll 3 ¼ Stunden dauern. Wir sind von dieser Wanderung auf Grund der Routenbeschreibung angetan. In der Zwischenzeit ist es bereits Abend um halb Neun. Wir telefonieren noch unseren Freunden Yvonne und René in St. Gallen. Sie danken für die Anfrage und würden in einer halben Stunde zurückrufen. Es dauert nur eine Viertelstunde und schon sind die Beiden wieder am Draht. Alles klar: Wir verabreden uns für Dienstagmorgen um halb Zehn.

Am Dienstag ist das Wetter aber nicht, wie gehofft. In Winterthur haben wir eher den Eindruck von Regen. Ein kurzer Telefonanruf nach St. Gallen klärt alles: Wir werden wandern! In St. Gallen besprechen wir bei einem Kaffee die Wanderung und machen uns auf den Weg. Unser Auto können wir bei einer gemeinsamen Bekannten parkieren. Um halb elf legen wir im St. Galler Hochschulquartier los. Beim Autobahnanschluss Kreuzbleiche unterqueren wir die Autobahn A1, halten uns weiterhin etwas westwärts und erreichen beim Hätterensteg die Sitter. Von hier wandern wir dem linken Sitter Ufer entlang nach Norden. Von vis-à-vis grüsst das Dorf Engelburg. Engelburg ist in den letzten Jahren stark gewachsen und ist ein Teil der Gemeinde Gaiserwald. Im Restaurant Erlenholz können wir nicht einkehren. Der Betrieb ist wegen Ferien geschlossen, so benützen wir eine Sitzbank kurz vor dem Schiessstand von Wittenbach eine Bank für eine kleine Pause. Plötzlich hören wir Musik. Irgendwo an der Sitter unten scheint jemand Alphorn zu blasen. Wir setzen unsere Wanderung fort und kommen so der Musik immer näher. Und tatsächlich: Beim Schiessstand gibt es einen Ausbildungsplatz für Jäger. Und hier üben drei ältere Herren Alphornblasen. Wir applaudieren. Später passieren wir ein Zeltlager einer Jugendgruppe. Hier herrscht Zucht und Ordnung, das ganze Lager ist sauber aufgeräumt. Die Jugendlichen sind mit allerlei Spielen beschäftigt. Nun ist es an der Zeit unser Picknick hervorzuholen. Wir finden direkt an der Sitter ein Plätzchen zum Sitzen. Nach der Fortsetzung der Wanderung führt der Wanderweg weg vom Ufer Richtung Ladhub und Chapfmüli. Dazwischen verlassen wir den richtigen Pfad wegen Unachtsamkeit, wir merken den Fehler schnell und sind in wenigen Minuten wieder auf dem Wanderweg. Bald nach Chapfmüli erreichen wir wieder das Flussufer. Von da an ist der Wanderweg etwas unruhig. Hochwasser haben dem Ufer arg zugesetzt. Stege und kleine Brücken liegen schief in der Landschaft und müssen sorgfältig begangen werden. Bei Wannenbrugg, der Name deutet es an, kommen wir zur Brücke nach Bernhardzell. Diese Brücke ist eine gedeckte Holzbrücke und dient nur noch den Fussgängern und den Radfahrern. Leicht ansteigend wandern wir bis nach Bernhardzell. Hier müssen wir etwa 20 Minuten warten bis das Postauto kommt. Mit Umsteigen in Engelburg erreichen wir bald wieder den Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir fahren mit dem Auto zurück zu Yvonne und René und lassen den schönen Tag bei einem Glas Wein ausklingen.

Tag für Tag

aber nicht täglich

IN LOCKSTEP
#5 FREITAG, 3. AUGUST 2018 10:40 IN LOCKSTEP
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#4 Mittwoch, 1. August 2018, Winterthur, Stadtkirche, Nationalfeiertag
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#3 Montag, 30 Juli 2018: Strandbad Bichelsee
MONDFINSTERNIS
#2 Alle versuchten die Mondfinsternis zu fotografieren. Freitag, 27. Juli 2018. Ich war auch dabei.
SITTERTOBEL
#1 Sitterstrandweg 10. Juli 2018